Erziehung ist VORBILD und LIEBE, sonst nichts

Unsere tägliche Arbeit basiert auf dem Konzept der offenen Kindergartenpädagogik.

Das Grundanliegen der offenen Kindergartenpädagogik ist es, Kinder nicht an bestehende Strukturen anzupassen, sondern die Strukturen an die Bedürfnisse der Kinder. Wir schaffen den Kindern Raum, Zeit, Stetigkeit, Ruhe und Ordnung im Lebensrhythmus und tragen somit zur gesunden Entwicklung und Leistungstätigkeit bei. Das selbstständig handelnde Kind steht bei uns mit seiner Kreativität, Phantasie und Neugier im Mittelpunkt.

Das Spiel hat in unserem Kindergarten einen hohen Stellenwert. Die Kinder wählen frei ihre Spielinhalte und Spielideen. Selbstständig wählen sie die Spielorte und Spielbereiche, die jede für sich eine Vielzahl an Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Entscheidend für das Konzept ist nicht, dass die Kinder alles tun können was sie wollen, sondern, dass sie wollen was sie tun. Hilfreich sind dabei das Einhalten von Regeln und Grenzen. Benötigen die Kinder bei ihrem Spielprozess Ergänzungen oder Unterstützung durch Angebote, stehen die Pädagog*innen hilfreich zur Seite.

Unsere zentral gelegene Kindertageseinrichtung "Kinderwelt am Frauenberg" besuchen 237 Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt. In 5 Bereichen mit 13 Gruppen, dabei 1 Krippengruppe und eine Kleinkindgruppe, werden die Kinder liebevoll betreut.

Räumlichkeiten

Unsere Kindertageseinrichtung ist in drei Kindergarten-, einen Kleinkind- und einen Krippenbereich unterteilt. Die Räumlichkeiten der einzelnen Bereiche liegen nahe beieinander und sind auf die offene Kindergartenpädagogik abgestimmt.

Jeder der Bereiche für Kinder ab einem Alter von 2 Jahren verfügt über mehrere Funktionsräume (Kreativwerkstatt, Rollenspielraum, Bauraum, Kinderbüro, Konstruktions- und Regelspielraum, Ruheraum) eine Kinderküche und zwei Sanitärräume. Außerdem ist in unserem Haus ein Sportraum, ein Experimentierraum, ein Bewegungsraum und ein Elterncafe vorhanden welche allen Bereichen frei zur Verfügung stehen.

Der Garten unserer Einrichtung bietet den Kindern zahlreiche Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten. Es gibt den Sand- und Wiesenbereich, Hecken zum Versteckspielen sowie Schaukeln, Rutschen und verschiedene Klettermöglichkeiten. Um Roller, Fahrrad und Dreirad zu fahren eignen sich wunderbar die Pflasterwege. Eine 30m lange überdachte Terrasse wird für Sport und Spiel und zur Gestaltung von Festen und Feiern im Freien genutzt. Außerdem wird den Kindern die Möglichkeit geboten sich bei jedem Wetter an der frischen Luft auf zu halten.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist sowohl für Ihr Kind, als auch für Sie als Eltern, aber auch für uns sehr wichtig.

Der Verlauf des Übergangs von der Familie in die Kindertagesstätte, hat Konsequenzen für die weitere Entwicklung Ihres Kindes. Gelingt er, wird Ihr Kind Bewältigungskompetenzen entwickeln, die es dann bei nachfolgenden Übergängen anwenden wird. (z.B. Übergang in die Schule).

Eine gelungene Eingewöhnung Ihres Kindes ist die Grundlage für eine harmonisch verlaufende Zeit in unserer Kindertagesstätte.

So unterstützen Sie Ihr Kind in der Phase der Eingewöhnung:

Suchen Sie sich ein gemütliches Eckchen im Gruppenraum und verhalten Sie sich grundsätzlich passiv. Reagieren Sie auf Annäherung und Blickkontakt Ihres Kindes positiv – nehmen Sie jedoch von sich aus keinen Kontakt zum Kind auf
Drängen Sie ihr Kind nicht, sich von Ihnen zu entfernen oder etwas Bestimmtes zu tun.
Versuchen Sie sich nicht mit anderen Dingen und Kindern zu beschäftigen.
Wenn es zum Trennungsversuch kommt, verabschieden Sie sich von Ihrem Kind
SIE SPIELEN DEN SICHEREN HAFEN FÜR IHR KIND
Wichtig: In der Zeit der Eingewöhnung sollte Ihr Kind die Einrichtung möglichst nur halbtags besuchen.

Wir haben uns entschlossen nach dem Eingewöhnungsmodell von Prof. Kuno Beller zu arbeiten.

Grundphase: Die Mutter oder der Vater kommen mit dem Kind zusammen in die Einrichtung, sie bleiben ca. 1 Stunde zusammen im Gruppenraum. Danach nehmen Sie ihr Kind wieder mit nach Hause. In den ersten drei Tagen erfolgt KEIN Trennungsversuch!

Erster Trennungsversuch: Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppen- raum verabschiedet sich die Mutter/der Vater vom Kind. Sie verlassen den Raum und bleiben in der Nähe.

Stabilisierungsphase: Je nachdem wie das Kind die ersten Trennungsversuche verkraftet, wird sich dann für eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit entschieden.

Eingewöhnungszeit: Die Zeiträume ohne Mutter/Vater in der Gruppe werden vergrößert. Mutter/Vater bleibt in der Einrichtung. (ca. 6 Tage)

Schlussphase: Die Mutter/der Vater hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

Versorgung

Die Versorgung der Kinder mit schmackhaften Mittagessen, Vesper und Getränken erfolgt über die unternehmenseigene Küche K12. Das abwechslungsreiche und nahrhafte Essen wird von den Kindern sehr gut angenommen. Bei der Ernährung zu berücksichtigende Besonderheiten, z.B. bei gesundheitlichen Problemen oder religiöse Sitten, können über die Bestellsoftware iNet-Menue individuell berücksichtigt werden.

Tagesablauf

06:00 - 06:30 Uhr

Begrüßung der Kinder durch den Frühdienst im Elterncafé

06:30 - 07:30 Uhr

Öffnung der Bereiche, Freispiel und Vorbereitung des Frühstücks

07:30 - 08:00 Uhr

Erste Frühstücksrunde

08:00 - 08:30 Uhr

Zweite Frühstücksrunde

09:00 - 11:00 Uhr

Morgenkreis, Angebote, Projekte, Freispiel, Spaziergang, Ausflüge und Erkundungen

11:00 - 11:30 Uhr

Mittagessen der jüngeren Kinder

11:30 - 12:00 Uhr

Mittagessen der älteren Kinder

12:00 - 14:00 Uhr

Mittagsruhe (je nach Schlafbedürfnis der Kinder)

14:00 - 17:00 Uhr

Aufstehen, Vesper, Körperpflege und Freispiel

bis 19:00 Uhr

Spätdienstbetreuung - gruppenübergreifend im Elterncafé

Kontakt

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Einrichtungskarte

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Anschrift

Kinderwelt am Frauenberg Nordhausen
Am Frauenberg 22
99734 Nordhausen

Telefon: 03631-902443
Fax: 03631-902445

Ansprechpartner

Frau Karla Lutze